Wärmepumpe und Solaranlage kombinieren: Lohnt sich das?

Wärmepumpe05. September 20256 Min. Lesezeit

Eine Wärmepumpe ersetzt Gas oder Öl durch Strom und wird damit zum größten Stromverbraucher im Haus. Genau hier setzt die Kombination mit einer eigenen Solaranlage an: Tagsüber, wenn die Sonne scheint, kann die Wärmepumpe mit selbst erzeugtem statt zugekauftem Strom laufen.

Das funktioniert besonders gut, wenn die Wärmepumpe mit einem Pufferspeicher arbeitet: Die Anlage heizt tagsüber vor, wenn PV-Strom verfügbar ist, und zehrt abends vom gespeicherten Wärmevorrat statt erneut Strom aus dem Netz zu ziehen. Viele moderne Wärmepumpen-Regelungen lassen sich außerdem direkt mit einem PV-Ertragssignal koppeln (SG-Ready-Schnittstelle), sodass die Anlage automatisch dann heizt, wenn Überschuss da ist.

Realistisch einordnen sollte man den Direktnutzungsgrad: Im Winter, wenn der Heizbedarf am größten ist, liefert die Solaranlage naturgemäß am wenigsten Ertrag. Die größten Einsparungen entstehen in der Übergangszeit (Frühling/Herbst) und für die Warmwasserbereitung im Sommer, nicht als vollständiger Ersatz der Netzbezugskosten im Winter.

Ein Batteriespeicher kann die Lücke zwischen Tagesertrag und Abendverbrauch teilweise schließen, macht die Rechnung aber komplexer. Hier lohnt sich eine echte Verbrauchsanalyse Ihres Hauses, statt einer Pauschalantwort.

Wärmepumpe und Dachsanierung vermitteln wir bei Bedarf an geprüfte Partnerbetriebe, die Solaranlage dazu liefern wir im Ein- oder Großhandel direkt. Schreiben Sie uns Ihre aktuelle Heizsituation, dann sagen wir Ihnen, ob sich die Kombination für Ihr Haus rechnet.

Noch Fragen zu Ihrem Vorhaben?

Schreiben Sie uns kurz Ihre Situation über WhatsApp. Wir sagen Ihnen ehrlich, was für Sie passt, bevor Sie etwas bestellen.

Jetzt auf WhatsApp schreiben