Balkonkraftwerk oder Dachanlage: Was passt zu meinem Zuhause?
Die häufigste Frage, die wir bekommen, ist gar nicht „was kostet das", sondern „was brauche ich überhaupt". Die ehrliche Antwort hängt vor allem von zwei Dingen ab: Sind Sie Mieter oder Eigentümer, und wie hoch ist Ihr Grundverbrauch tagsüber?
Ein Balkonkraftwerk mit ein bis zwei Modulen deckt typischerweise die Grundlast eines Haushalts ab (Kühlschrank, Router, Standby-Geräte), zumindest an sonnigen Stunden. Für Mieter ohne Zugriff auf das Dach ist das oft die einzige realistische Option, und mit den vereinfachten Regeln seit dem Solarpaket I ist die Einstiegshürde spürbar gesunken.
Eine Dachanlage mit 15 bis 20 Modulen liefert dagegen ein Vielfaches an Ertrag und lohnt sich vor allem, wenn Sie Eigentümer sind und größere Verbraucher wie Wärmepumpe, E-Auto oder eine große Familie mit Strom versorgen wollen. Hier macht ein Speicher zusätzlich Sinn, um den Tagesertrag auch abends nutzen zu können.
Eine goldene Mitte gibt es auch: Ein Balkonkraftwerk als Einstieg, das später bei Eigentumswechsel oder Dachsanierung um eine vollwertige Dachanlage ergänzt wird. Beide Systeme schließen sich nicht aus.
Statt vorschnell auf ein Produkt zu setzen, empfehlen wir ein kurzes Gespräch: Schicken Sie uns Ihre letzte Stromrechnung und ein Foto Ihres Dachs oder Balkons über WhatsApp, dann sagen wir Ihnen ehrlich, was für Ihre Situation die bessere Lösung ist.